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Einkochen wie zu Großmutters Zeiten

Marmelade, Gelee oder Gemüse – so geht’s

In der Zeit von Tiefkühlkost und Konservendosen, ist der Anblick der schönen, bunten Einweckgläser, ein wahrer Augenschmaus. Sie verleihen der Speisekammer einen Hauch von Nostalgie und wer fühlt sich nicht in Großmutters Zeiten versetzt? Es ist so einfach, die alte Tradition wieder aufleben zu lassen und leckere, selbst eingekochte, Marmeladen, Kompotte und Gemüse auf den Tisch zu bringen.

Der Vorgang ist sehr einfach erklärt. Das gewünschte Lebensmittel wird stark erhitzt um Mikroorganismen abzutöten. Der Vorgang unter Luftausschluss, verhindert das Ansiedeln von neuen Bakterien. Die kurzzeitige, extreme Hitze erhält den Geschmack und die Aromen für eine lange Zeit.

Einkochen wie zu Großmutters Zeiten

Einkochen wie zu Großmutters Zeiten

Nur wenige Vorschriften gilt es einzuhalten, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

  • Das Wichtigste sind unbeschädigte Einmachgläser mit passenden Deckeln und intakten Gummidichtungen.
  • Die Weckgläser müssen absolut sauber sein. Eine gründliche Reinigung im Vorfeld, ist der erste Schritt vor dem Einkochen.
  • Das beste Ergebnis wird erzielt, wenn die Gläser nicht abgetrocknet werden, sondern an der Luft austrocknen können.
  • Neben den Gläsern müssen auch die Dichtungen gereinigt werden. Es genügt, die Dichtungen wenige Minuten in kochendes Wasser zu tauchen, um sie keimfrei zu bekommen.
  • Nach dem Vorbereiten der Gläser gibt es einige Tipps beim Befüllen der Gläser. So sollten die Einweckgläser beim Einfüllen mit den gekochten Lebensmitteln stets auf einem feuchten Tuch stehen und nie höher als zwei Zentimeter unter den Rand befüllt werden.
  • Nach dem Kochen die Haltebügel erst nach dem Erkalten der Gläser entfernen.
  • Die fertig eingekochten Gläser, kühl und dunkel lagern. Es wird empfohlen, von Zeit zu Zeit zu kontrollieren, ob die Dichtungsringe wirklich dicht halten. Um dies zu garantieren muss nur leicht am Glasdeckel gezogen werden.

Lässt er sich leicht lösen, ist das Vakuum zerstört und das Glas sollte besser entsorgt werden.

 

Nach dem Einhalten der kleinen, goldenen Regeln können demnächst Freunde und Bekannte mit selbst gemachten Geschenken und kleinen Leckereien überrascht werden. Es ist so einfach, kostengünstig und individuell. Der Phantasie ist beinahe keine Grenze gesetzt.

 


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